Bitcoin

Bitcoins – eine globale Währung, die kommende Alternative zum Gold?!

Welche Kriterien wurden nicht schon alle mit Kryptowährungen und insbesondere Bitcoins assoziiert? Rausch, Gier, Crash, Kriminalität! Aber auch maximale Gewinne, Rekord Kursanstieg, schnelles Geld, Innovation, Sicherheit, neues Währungssystem!

Bis hin zu Hoffnung oder Spekulation, dass Bitcoins schon bald das Gold, welches bisher von den Staaten als Währungsreserve gehalten wird, ablösen könnte – respektive wird!

Eine Gemeinsamkeit besitzen Bitcoins auf jeden Fall mit Gold. Die Turbulenzen, die Bitcoins an den Märkten im Jahre 2017 auslösten, die astronomische Gewinne, die diejenigen realisieren konnten, die frühzeitig auf die Währung Bitcoin setzten, ist schon mit dem Goldrausch im 19. Jahrhundert vergleichbar. Auch dort konnten risikofreudige Glücksritter mit geringem finanziellem Einsatz und der Intuition für den richtigen Zeitpunkt und Ort  Millionäre werden.

 

Weder gut noch böse!

Negative Geschichten im Zusammenhang mit Bitcoins sind ausreichend bekannt. Bitcoins seien z.B. die Währung der Terroristen und Kriminellen.

Ja, es stimmt. Unbekannte haben z. B. Kunden der Valartis Bank in Lichtenstein erpresst. Sie drohten ausspionierte Schwarzgeldkonten zu veröffentlichen, falls ihnen nicht gewisse Beträge auch in Bitcoins überwiesen werden. Interessant  ist hier eigentlich eher, dass dieser Fall die reale und die virtuelle Welt miteinander verbindet. In der „Web-Welt“ sind Erpressungen mit virtuellen Währungen schon länger Alltag. Kriminelle haben schon häufiger angedroht, Computersysteme von Unternehmen und Institutionen mittels Trojanern oder DDoS (Distributed Denial of Service, „Überlastungs-Angriffe“) lahmzulegen, falls ihnen nicht Beträge in virtueller Währung gutgeschrieben werden.

Bitcoins sind in diesen Fällen jedoch genauso wenig kriminell oder fördern den Terrorismus, wie etwa Toyota eine terroristische Automarke ist, nur weil die IS in Syrien und im Irak Toyota Pick Ups als bevorzugtes Transportmittel nutzte.

Nein, Bitcoins sind nichts Negatives? Sie sind kein Teil einer dunklen Macht! Das wäre eine Vereinfachung, die schon nahezu an Peinlichkeit und Infantilität grenzt. Was für das Geld, den Markt und die ganze Wirtschaft gilt, trifft selbstverständlich auch für Bitcoins zu. All diese Institutionen und wirtschaftlichen Konstrukte haben keine moralische Qualität, da sie keine persönlichen Subjekte sind. Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und wie die vielen Kryptowährungen auch alle heißen mögen, sind weder gut noch böse. Man kann mit ihnen viel Positives, aber – wie mit fast allem – natürlich auch Negatives bewirken.

Bitcoins als Staatswährung!

Bitcoins zu kaufen und Bitcoins als Währung zu halten, ist keine Utopie. Das gibt es schon, z.B. in Venezuela. Die dort regierende sozialistische Partei hat das Land an den Abgrund gewirtschaftet. Venezuela ist heute nicht nur das Land mit den größten Erdölreserven, es ist auch das Land mit der höchsten Geldentwertung.  Der Internationale Währungsfond IWF  schätzt die Inflationsrate, die 2016 bei 250% lag und 2017 bei 700%, für das laufende Jahr  2018 auf über 2000%. Bei dieser Inflationsrate besteht kein Interesse mehr am Boilivar, Dollars sind nur schwer zu bekommen und so bleiben den Venezolanern als bevorzugte Alternative – der Bitcoin.

Auch hier besteht ein Kursrisiko.  Im Vergleich mit der Wertminderung des Bolívar sind die Ausschläge des Bitcoins nach unten aber gering. Die Bürger nutzen den Bitcoin in Venezuela zum einen als Absicherung gegen den Werteverlust des Bolivars, zum anderen setzen die Venezolaner den Bitcoin als Zahlungsmittel ein und kaufen sich damit die von ihnen zum Leben benötigten Waren und Dienstleistungen.

Das Bitcoins sich der staatlichen Kontrolle entziehen und keine Zentralbank benötigen, ist in diesem Fall ein weiterer Vorteil. Der Bitcoin funktioniert ohne Notenbank, der Staat kann nicht anordnen mehr Bitcoins zu drucken. Die Steuerung läuft dezentral, ohne Beschränkung auf ein Staatsgebiet. Alle für eine Transaktion nötigen Informationen werden über ein transparentes Datenregister (Blockchain)  miteinander verknüpft, was allen Nutzern eine hohe Sicherheit garantiert.

Man benötigt zur Nutzung von Bitcoins kein traditionelles Bankkonto, sondern nur einen Internetzugang. Wenn man all diese Faktoren berücksichtigt, so ist das Potential von Bitcoins in Krisenstaaten mit anfälligen Finanzsystemen besonders groß. Volkswirtschaftler der London School of Economics (LSE) haben für  Bitocins einen eigenen Index ausgearbeitet: den Bitcoin-Market-Potential-Index.

Der Bitcoin-Market-Potential-Index berücksichtigt sieben Kategorien:

Technologische Entwicklung, Inflation, finanzielle Repression, historische Erfahrungen mit Finanzkrisen, Höhe der Rücküberweisungen (Rimessen), Größe des Schwarzmarkts und die bereits registrierte Verbreitung der Bitcoins.

Basierend auf diesen Faktoren weisen vor allem Schwellen- oder Entwicklungsländer ein hohes Bitcoin-Potenzial auf. Die Tabelle wird zurzeit angeführt von Argentinien, dann folgen Venezuela, Simbabwe, Indien und Nigeria. In all diesen Ländern halten Bitcoins zwar noch immer einen vergleichsweise kleinen Markt, aber dieser Anteil wächst mit jedem weiteren Monat an.  Berücksichtigt man all diese Indikatoren, so ist es tatsächlich möglich, dass Bitcoins irgendwann das Gold als Währungsreserve der Staaten ablösen wird.

Bitcoins in der Schweiz

Noch fehlt vielen Anlegern in den Industrienationen das Vertrauen in Bitcoins. Sie kaufen Bitcoins nicht und noch weniger sind sie bereit Bitcoins als Zahlungsmittel einzusetzen. Ihnen ist das Verlustrisiko einfach zu groß. Es gibt keine hinterlegten Sicherheiten. Viele verstehen dazu das Produkt Bitcoin einfach nicht. Und die Traditionalisten sehen in Bitcoins nur eine kurzfristig gehypte Randerscheinung, die schnell wieder der Vergangenheit angehört und niemals das Potential besitzt andere, etablierte Zahlungsmittel irgendwann abzulösen.

Wie hoch das Bitcoin Potential aber auch in führenden Industrienationen einzuschätzen ist sieht man z.B in der Schweiz. Einer der ersten Bitcoin-Automaten der Schweiz steht im Foyer des Beratungsunternehmens EY in Zürich. Grund hierfür ist möglichst viele Mitarbeiter des Unternehmens dazu motivieren,  Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren und zu verwenden. Weniger Ziel war die Spekulation, aber das ist ein Nebeneffekt,der sich nicht vermeiden ließ. EY biete auch all seinen Kunden an in Bitcoins zu bezahlen. Das wird allerdings noch wenig genutzt.

 

Bitcoins im Online Casino

In der Welt der Online Casinos, hier sind insbesondere  auch das Joo Casino und Lady Hammer Casino zu nennen, sieht die Akzeptanz von Bitcoins ganz anders aus. Hier wird akzeptiert, dass ein Bitcoin sich weder abschaffen lässt, wie der 500 EURO Schein, noch in seinem Realwert beschneiden, wie zuletzt im Bereich FIAT-Währungen durch staatlich verordnete Wechselkurse geschehen ist. Man kann den BTC daher hier auch als „Game Changer“ bezeichnen, welcher, ebenso wie das Spiel im Onlinecasino, einen neuen Weg aus staatlicher Repression und Regulierung bietet. Das Lady Hammer Casino ist ein Beispiel für solidarische Synergien im Bereich der Emanzipation unterschiedlicher Lebensbereiche. Christina Lady Hammer ist der „Game Changer“ im Boxen und steht für die unbegrenzten Möglichkeiten, die sich bei ausreichendem Willen und Einsatz für jeden auf dieser Welt bieten. Im Lady Hammer Online Casino und auch im Joo Casino kann der Spieler nahezu von jedem Ort dieser Erde seine Einsätze tätigen und hierfür Kryptowährungen, wie z.B. den Bitcoin einsetzen. Ein- und Auszahlungen in BTC ermöglichen die Freiheit der Entscheidung des Spielers ohne Repressionsmöglichkeiten durch kleinstaatliche Verwaltungsorgane.

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