Der internationale Online Casino Markt wächst rasant an und nichts ist notwendiger als ihn endlich rechtlich zu regulieren!  Seit Jahren drängt die seriöse Online Casino Branche  auf eine eindeutige gesetzliche Grundlage. Die Online-Casinos Operator verlangen, dass endlich eine klare, definierte Trennlinie zwischen legalem und illegalem Glückspiel besteht. Damit die Online Casinos wissen wie, wo und wann können sie ihre Online-Casinos bewerben. Wann sind ihre Investitionen rechtlich zulässig und können auch gewinnoptimiert vermarktet werden. Mit diesem Problem sind aber nicht nur die Online Casinos in Deutschland konfrontiert, gleiches gilt auch für die Online Casinos Österreich.

Die Staaten haben anscheinend Zeit, oder sie sind gierig! Sie wollen natürlich etwas ab haben von diesem Riesenkuchen  den das Online Glücksspiel generiert. UND, das heißt maximale Steuereinnahmen für die Staatskasse. Dafür suchen einzelne Staaten anscheinend immer noch nach der für sie perfekten Gesetzesgrundlage.

Der österreichische Finanzminister Hartwig Löger hatte schon zur Mitte des letzten Jahres eine Novelle zum Glückspielgesetz angekündigt. Alle unerwünschten Anbieter sollen durch Internetsperren aus Österreich ferngehalten und bereits abgeschlossene Verträge zwischen Spielern und Anbietern rückwirkend unwirksam erklärt werden. Das würden die seriösen Anbieter in der Online Casino Branche wie z.B. die Online Casinos von N1 Partners (N1 Casino, Lady Hammer Casino, Joo Casino) ja nur begrüßen. Nichts wäre besser, als wenn endlich die Kriterien für illegales und legales Glückspiel einwandfrei bestimmt wären.

Kurzfristig schien das Ministerium hoch motiviert, doch es war nur ein Sturm im Wasserglas. Das Finanzministerium zog den Gesetzesentwurf überraschend wieder zurück und begründete dies mit einem technischen Versehen. Österreichische Medien berichteten über Diskussionen in der Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ.

Der Interessenverband Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel (OVWG) fordert eine Marktöffnung mit Lizenzvergabe nach dem sehr erfolgreichen Vorbild von Großbritannien.  Nur so könne das Glücksspiel sicher gesteuert und insbesondere auch dem notwendigen Online Spielerschutz Genüge getan werden.

In der Zwischenzeit befinden wir uns bereits im Juli 2019 ohne dass man irgendetwas Aktuelles von einer Novelle des Glücksspielgesetzes hörte oder hört.

Die Branchenexperten von Kreutzer, Fischer & Partner beobachten den Markt in Österreich seit Jahren intensiv. Ihr  Anfang Juni veröffentlichter Branchenradar zeigt auf, dass der Glückspielmarkt  ungebremst weiter rasant anwächst. Größter Profiteur ist dabei der Online Casino Sektor. Er wird immer dominanter, eine marktkonforme Regelung (also Liberalisierung mit Lizenzen) immer wünschenswerter.

Insgesamt wuchs der Glücksspiel Markt im Vorjahr um vier Prozent, der Online Casino Markt stieg allerdings gleich um 11,4 Prozent an und hat sich nun bereits 16,9 Prozent des Gesamtmarktes in Österreich gesichert.

Andreas Kreutzer dazu in einer Stellungnahme:

„Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll einen ordnungspolitischen Rahmen zu schaffen, der es mehr als einem Online-Casino-Anbieter erlaubt sich um eine österreichische Lizenz für Online-Glückspiel zu bewerben. Denn offensichtlich gibt es eine Nachfrage jenseits des Monopols und es wäre doch besser diese in einem legalen Online Casino Markt zu kanalisieren, als weiterhin für alle Beteiligten Rechtsunsicherheit aufrecht zu erhalten“.

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Ob und wann ein neuer Entwurf des Österreichischen Glücksspielrechts der Öffentlichkeit vorgestellt wird, bleibt allerdings völlig offen und damit die Rechtsunsicherheit für die Online Casino Operator und Spieler weiterhin bestehen.

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