Das Spielen im N1-Online-Casino soll allen Gästen Spaß und Freude bereiten. Leider gibt es aber auch eine kleine Minderheit, die Probleme beim Spielen entwickeln. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie ein problematisches Spielverhalten haben, lesen Sie doch die folgenden Zeilen und informieren Sie sich bitte gegebenenfalls bei ihrer örtlichen Beratungsstelle.

Was ist Spielsucht?

Eine moderate Teilnahme an Glücksspielen ist sozial und gesellschaftlich überwiegend akzeptiert. Spielsucht hingegen ist ein weitgehend verpöntes Thema. Unbehandelt kann die Sucht nach Glücksspiel negative Folgen für die finanzielle Situation, die Beziehungen und Freundschaften der Betroffenen haben.

Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge liegt die Quote des problematischen Glücksspielverhaltens bei 0,42 % (männliche Befragte: 0,66 %, weibliche: 0,18 %), sowie des pathologischen Glücksspielverhaltens bei 0,37 % (männliche Befragte: 0,68 %, weibliche: 0,07 %). Es betriftt tatsächlich also nur eine kleine Minderheit von Spielern. Dennoch ist die Spielsucht ein ernzunehmendes Thema, das wir im Folgenden detailliert betrachten wollen.

Wenn Menschen unter Spielsucht leiden, haben sie oft ein unkontrollierbare Verlangen nach Casino- und/oder Wettbürobesuchen. Natürlich variiert die Spielfrequenz aufgrund unterschiedlicher Angewohnheiten und Möglichkeiten, aber für gewöhnlich haben pathologische Spieler große Schwieirgkeiten dieses Verhalten zu kontrollieren. Sie spielen auch dann weiter, selbst wenn negative Folgen für das soziale und finanzielle Umfeld zu erwarten sind.

Wie die offiziellen Zahlen bestätigen, ist die Mehrheit der problematischen und pathologischen Spieler männlich, aber auch Frauen können davon betroffen sein.

 

Spielsucht-Verhalten und seine Symptome

Menschen mit Abhängigkeiten versuchen häufig ihr Verhalten zu verstecken, allerdings kann ein pathologisches Spielverhalten oft nur schwer geheim gehalten werden. Sie suchen vermutlich regelmäßig Casinos und Spielhallen auf. Selbst wenn pathologische Spieler zuhause spielen, ohne das dies jemand mitbekommt, können sich dadurch Probleme in anderen Lebensbereiche bemerkbar machen.

Wenn Sie die folgenden Merkmale, oder zumindest einen großen Teil davon, aufweisen, sollten Sie sich aufgrund ihres bedenklichen Spielverhaltens beraten lassen:

– Spielen, um sich besser zu fühlen

– besessen sein von jeglicher Art von Glücksspielen

– Besitztümer verkaufen, um zu spielen

– Scheitern, beim Versuch das Spielen zu kontrollieren

– Arbeit und andere Verpflichtungen vernachlässigen, um zu spielen

– Rechnungen ignorieren, um das Geld lieber zum Spielen einzusetzen

– Geld stehlen, um zu spielen

– über das eigene Spielverhalten lügen

– schuldig fühlen nach einer Glücksspiel-Session

– immer größere Risiken beim Spielen in Kauf nehmen

Nach der Entwicklung zu einer Spielsucht, treten oft weitere Konsequenzen offen auf: Zum einen scheitern Beziehungen und Freundschaften zerbrechen, zum anderen können auch der Verlust von Wohnung, Haus, Auto und dem persönlichen Besitz die Folge sein.

Personen mit solch einem pathologischen Spielverhalten spielen nicht zwangsläufig regelmäßig, wenn sie aber Glücksspiel betreiben, ist es ihnen nahezu unmöglich damit aufzuhören.

 

Was verursacht pathologisches Spielverhalten?

Bei Menschen mit pathologischen Spielverhalten, ist meist ein Teil des Gehirns, die sogenannte Insula, überaktiv. Dieser hyperaktive Bereich äußert sich oft in einer verzerrten Denkfähigkeit. Das kann dazu führen, Muster in zufälligen Ereignissen zu erkennen, wodurch nach vermeintlich knappen Misserfolgen immer weiter gespielt wird.

Das Gehirn eines Spielsüchtigen funktioniert und reagiert auf Glücksspiel in etwa so, wie das eines Alkoholikers auf alkoholische Getränke.

Im Übrigen haben wissenschaftliche Untersuchungen eregben, dass pathologische Spieler oft mehrere exzessive Verhaltensweisen an den Tag legen. Das bedeutet, die Glücksspielsucht geht häufig mit anderen krankhaften Verhaltensweisen einher, zum Beispiel Alkoholismus.

 

Wie kann Spielsucht behandelt werden?

Die gute Nachricht vorweg: Mit der richtigen Behandlung ist eine Spielsucht kontrollierbar. Anders als bei stoffgebundenen Süchten, wie zum Beispiel Alkoholsucht, benötigen Spielsüchtige keine Substanz zur Befriedigung ihres exzessiven Verhaltens. Pathologische Spieler müssen vor allem einen gesunden und normalen Umgang mit Geld (wieder-)erlernen. Auch wenn es anfangs oft beschämend für die betroffenen pathologischen Spieler ist, müssen sie ihre finanzielle Situation ordnen. Das geht nicht selten damit einher, dass ein Verwandter und guter Freund bei der Verantwortung und dem Management finanzieller Belange unterstützend eingreifen muss.

Wichtig ist, mit dem Glücksspiel komplett aufzuhören, denn selbst die gelegentliche Teilnahme an Glücksspielen kann zu einem Rückfall führen. Spezielle Therapien können Betroffenen helfen, diese Impulskontroll-Störung zu heilen.

Unabhängig von Therapien muss der Betroffene sich darüber im Klaren sein, seinen Lebensstil ändern zu müssen. Gerade die finanziellen Konsequenzen, die pathologisches Spielen nach sich zieht, sind manchmal der schwierigste Teil des Genesungsprozesses. Verständlicherweise müssen in solchen Fällen Orte gemieden werden, die die Sucht begünstigen.

 

Weiterführende Informationen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt einen Online-Selbsttest (Link: https://www.check-dein-spiel.de/test/selbsttest/) zur Verfügung.

Dort (Link: https://www.spielen-mit-verantwortung.de/startseite.html) finden Betroffene und Angehörige mehr Informationen zum Thema Glücksspielsucht.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet auch ein Beratungsstellen-Finder (Link: https://www.check-dein-spiel.de/beratung-hilfe/hilfe-vor-ort/) zum Thema Spielsucht an.

Adressen von Beratungsstellen stellt auch die Webseite Spielsucht-Therapie.de

(Link: https://www.spielsucht-therapie.de/beratungsstellen/) zur Verfügung.

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